Hausmittel bei Mückenstiche

Früher gab es bei uns mal eine ziemliche Mückenplage. Wir haben uns kaum getraut, die Fenster aufzumachen oder das Licht an. Und trotz aller Vorsicht lag man nachts wach und konnte nicht schlafen, wegen dem Geräusch der Mücken. Und trotz sommerlicher Hitze hat man versucht, alle Körperteile mit Decke zu bedecken, aber die Mücken haben einen doch erwischt und am nächsten Tag juckte es überall.
Gerade dieses Jucken und Brennen war das nervige an den Stechmücken. Auch das macht mir heute ganz besonders zu schaffen, vor allem Waldspaziergänge machen so gar keinen Spaß, wenn man an die Folgen denkt: Mückenstiche, die häufig auch noch stark anschwellen und die eben einen ziemlichen Juckreiz verursachen können.

Ein paar Hausmittel helfen bei Mückenstiche

Alkohol gegen die Mückenstich-Schwellung

Ist ein Mückenstich extrem angeschwollen, und die Haut um die Einstichstelle extrem gerötet, dann juckt der Stich häufig auch sehr. In diesem Fall kann es helfen, den Mückenstich mit Schnaps oder etwas anderem Hochprozentigem an Alkohol zu behandeln. Dafür nimmt man ein Tuch und tränkt dies mit dem Alkohol. Dann umwickelt man mit diesem Tuch die Schwellung. Nun sollte Verdunstungskälte entstehen und diese Kälte beruhigt die Haut. Allerdings trocknet Alkohol die Haut auch aus, eincremen also etwas später nicht vergessen.
Statt irgendeinen Alkohol zu nehmen, schwören manche Menschen auch auf Alkohol mit Schwedenkraut.

Zwiebeln helfen auch bei Mückenstich-Schwellungen

Ein weiteres gutes Mittel bei einer Schwellung in Folge eines Mückenstichs ist es, die betroffen Stelle mit einer lindernden Zwiebelauflage zu belegen. Die Zwiebel dafür entweder halbieren oder eine große und dicke Scheibe mit einem Tuch direkt auf die Mückenstichstelle legen. Im Zwiebelsaft ist Schwefel enthalten. Und dieser Schwefel wirkt sowohl antibakterielle als auch desinfizierend. Auch nach der Zwiebelbehandlung sollte man seiner Haut etwas Pflege gönnen. Wer den Geruch von Zwiebeln nicht mag, kann auch Teebaumöl oder Tigerbalm auf die Stelle reiben.

Essig hilft auch

Auch die Mückenstiche mit Essig abreiben kann den schlimmsten Juckreiz lindern. Ähnlich wirkt auch Zitronensaft. Für beides gilt, dass es zeitig nach dem Einstich aufgetragen werden sollte, damit es lindernd wirken kann. Die Prozedur sollte mehrfach wiederholt werden.

Spitzwegerichblätter helfen gegen den Juckreiz

Dass die Einstichstelle rot und geschwollen ist, das stört ja meist gar nicht so sehr. Wäre dieses Jucken nicht, dann wäre das mit dem Mückenstich gar nicht so schlimm. Leider gehört der Juckreiz zum Mückenstich fast schon dazu. Aber hier können Spitzwegerichblätter helfen. Sollte man Spitzwegerich finden, dann einfach die sauberen Blätter der Pflanze auf den Mückenstich legen und mit einem sauberen Tuch fixieren. Eine ähnlich gute Wirkung haben ausgepresste Gänseblümchen (diese werden gepflückt und mitsamt Blättern und Stiel gepresst) oder man schneidet von einer Aloe Vera Pflanze ein Blatt ab und nutzt das Gel aus diesem um den Mückenstich zu behandeln.

Natron gegen den Juckreiz

Ein natürliches Hausmittel gegen Mückenstiche ist auch Natron (Natriumhydrogencarbonat, auch Backsoda genannt). Um den Mückenstich erfolgreich zu behandeln etwas Natron mit Wasser anrühren, so dass eine feste Paste ensteht und diese auf die juckende Stelle geben und das ganze verreiben.

Erst gar nicht gestochen werden – Hausmittel gegen Mückenstiche

Mücken werden nicht von Licht angelockt, sondern von Gerüchen. So fliegen die Plagegeister auch auf Parfüm und manchmal einfach auf Schweiß. Wer also frisch geduscht an die frische Luft geht, wird weniger von den Mücken geplagt, als wenn das T-Shirt schon am Körper klebt.
Nicht umsonst trägt man in den Tropen eher lange Kleidung, denn natürlich gehen Mücken den Weg des geringsten Widerstandes. Wobei dünne Kleidung kein echter Schutz ist.
Beim Schlafen hilft auch ein Moskitonetz und ein solches sollte man bei einer richtigen Plage auch vor Fenster und Türen spannen.