Eisenmangel

Eisenmangel - wenn zu wenig Eisen uns Kraft gibt.

Rote Blutkörperchen.

Eisenmangel (Fachbezeichnung: Sideropenie) bedeutet einen Mangelzustand des Organismus an Eisen. Nicht immer wird ein Eisenmangel von Symptomen begleitet. Zwar denkt man bei Müdigkeit, eingerissenen Mundwinkeln und starker Blässe schnell an Eisenmangel, manchmal ist dieser eben aber symptomlos.

Treten die Symptome eines Eisenmangels vor der Anämie auf, spricht man von Sideropenie.

Der menschliche Körper enthält etwa 2 bis 4 Gramm Eisen. Ungefähr 60 Prozent davon sind an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin, die restlichen 40 Prozent an Ferritin, Hämosiderin, Myoglobin und Enzyme gebunden.

Pro Tag verlieren wir etwa 1 Milligramm von diesem Eisen und müssen es durch die Nahrung wieder ersetzen. In beinahe jedem Nahrungsmittel ist Eisen vorhanden, nicht immer lässt es sich aber gleichgut durch unseren Körper verwerten.

Wie viel Eisen wir zu uns nehmen müssen ist von Alter und Geschlecht abhängig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Eisenzufuhr je nach Alter und Geschlecht von 10 bis 12 mg/Tag. Für die Stillzeit werden 20 mg, während der Schwangerschaft 30 mg/Tag empfohlen.

Tierisches Eisen – pflanzliches Eisen

Ein sehr großer Unterschied besteht darin, ob wir Eisen aus tierischen Nahrungsmitteln zu uns nehmen oder aus pflanzlichen. So liegt Eisen in Eiern, Fleisch, Innereien als Eisen(II) vor und dies kann von unserem Körper sehr gut verwertet werden. Während das zweiwertige Eisen wohl zu etwa 20 Prozent von unserem Körper aufgenommen wird, sind es beim dreiwertigen Eisen (Eisen(III)) wohl nur fünf bis acht Prozent. Damit müssen wir eine deutlich höhere Menge an Eisen zu uns nehmen, als unser Körper wirklich verwerten kann.

Bessere Resorption von Eisen

Die Resorption von Eisen durch unseren Körper können wir mit einfache Hausmitteln verbessern, aber auch ebenso leicht verschlechtern. So kann ein Glas Orangensaft dank der darin enthaltenen Vitamin C viel dafür tun, dass wir gerade pflanzliches Eisen besser verwerten. Aber ein Joghurt zur gleichen Mahlzeit oder ein Glas Milch, können diesen positiven Effekt wieder zunichtemachen. Milchprodukte gelten wegen dem darin enthaltenen Kalzium als Eisenkiller.

Um Eisenmangel vorzubeugen ist nicht nur wichtig was wir essen, sondern auch in welcher Zusammensetzung wir was essen.

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Was ist Eisenmangel?

Eisenmangel kann auch zu dunklen Schatten unter den Augen führen, diese lassen sich dann mit Hausmitteln kaum entfernen, sondern nur kaschieren. Hat man normale Augenringe, dann kann man es mit Hausmitteln zum Augenringe entfernen versuchen. Ein dort aufgeführter Tipp ist es zum Beispiel sich gesund und ausgewogen zu ernähren, zum Beispiel in dem man Gemüsesäfte trinkt. Karottensaft zum Beispiel, der auch recht viel Eisen enthält, was wieder gut ist, wenn man an einer Eisenunterversorgung leidet. Den leckeren Saft aus Karotten kann man auch ganz einfach selbst mixen bzw. entsaften: Karottensaft selber machen.