Hausmittel Zahnfleischentzündung

Nicht immer sind es Zahnschmerzen, die uns plagen. Auch eine Zahnfleischentzündung kann so schmerzhaft sein, dass wir nicht nur innerlich die Wände hoch gehen könnten. Häufig bekommt man eine Zahnfleischentzündung durch eine intensive Mundhygiene und dem einen oder anderen Hausmittel ganz gut in Griff. Hält die Zahnfleischentzündung aber länger an und stellt sich keine Besserung ein, dann hilft nur der Gang zum Zahnarzt.

Richtige Mundhygiene hilft Zahnfleischentzündungen vorzubeugen

Hauptauslöser für eine Zahnfleischentzündung sind bakterielle Beläge (auch Plaque genannt). Wer sich richtig und vor allem mindestens zwei Mal am Tag gründlich die Zähne putzt, tut schon sehr viel dafür, dass sich Zahnbeläge kaum festsetzen können. Allerdings sollte man auch die Zahnzwischenräume nicht vergessen und mit entsprechenden Bürsten arbeiten. Hier sind Interdentalbrüsten und Zahnseide gute Hilfsmittel. Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt geben dann Aufschluss darüber, ob die eigenen Maßnahmen ausreichend sind, oder eine professionelle Zahnreinigung notwendig ist, um die eigenen Bemühungen zu ergänzen.

Weiche Zahnbürste bevorzugen

hat man doch eine Zahnfleischentzündung, dann sollte man unbedingt auf eine Zahnbürste mit weichen Borsten umsteigen, um in dieser Zeit, dass Zahnfleisch zwar zu säubern, aber nicht zusätzlich zu reizen. Eine weiche Zahnbürste ist aber nicht nur bei einer akuten Gingivitis von nöten, sondern auch immer dann, wenn das Zahnfleisch zum Bluten neigt oder eben häufig gereizt ist.

Ebenfalls hilfreich sind antibakterielle Mundspül-Lösungen und Salben. Nur in der Apotheke gibt es außerdem Mundspülungen auf Basis von Wasserstoffperoxid.

Natürliche Hausmittel bei einer Zahnfleischentzündung

Leidet man nur unter einer leichten Zahnfleischentzündung, dann können auch natürliche Hausmittel Abhilfe und Linderung schaffen.
Kamille
Weit verbreitet ist zum Beispiel Kamille. Einfach einen Tee mit Kamille bzw. Kamillenblüten aufkochen und ziehen lassen und dann mehrfach täglich damit gurgeln und spülen.
Apfelessig
Apfelessig hilft ebenfalls. Zum einen regt das Gurgeln mit Apfelessig die Speichelbildung an und zum anderen wirkt dieser Obstessig entzündungshemmend und antibakteriell. Besonders wirkungsvoll ist Apfelessig, wenn man etwa eine halbe Stunde vor dem Zähneputzen mit einem kleinen Glas Wasser gurgelt, in das man zuvor zwei Teelöffel Apfelessig einrührt.
Zaubernuss und Co.
Es gibt einige entzündunghemmen de Pflanzenextrakte, mit denen man bei einer Zahnfleischentzündung ebenfalls gurgeln kann. Neben der Kamille sind das Extrakte aus Salbei, zaubernuss, Myrrhe.

Da eine nicht ausgeheilte Zahnfleischentzündung zu schweren Problemen führen kann, zum Beispiel zu einer Parodontitis, sollte man aber unbedingt den Zahnarzt aufsuchen, wenn trotz Hausmittel die Problematik nicht besser wird.

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