Apfel als Hausmittel

Ein Apfel am Tag soll ja bekanntlich den Arzt fernhalten und wirklich wird das gesunde Obst, bei dem das Beste (und Gesündeste) bekanntlich unter der Schale zu finden ist, schon seit je her auch als Hausmittel bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt. Nicht umsonst wird zu dem bei uns so beliebten Obst auch Doktor Apfel gesagt. Den der Apfel ist ein traditionelles Hausmittel, er hat so manche Einsatzgebiete.

Das Beste steckt unter der Schale

Wichtig: Bis zu 70 Prozent der gesunden Inhaltsstoffe eines Apfels (dazu zählen neben Vitamine auch wichtige Spurenelemente) sitzen in und direkt unterhalb der Schale. Wird der Apfel geschält, gleich wie dünn das geschieht, werden also ein Großteil von Vitaminen und gesunden Inhaltsstoffen entfernt.

Hier einige Beispiel für den Einsatz von Äpfel als Hausmittel

  • Mit der Schale geriebene Äpfel wirken gegen Durchfall. Denn der geriebene Apfel tut unseren Darm gut. Er bindet zum einen Giftstoffe und regt eben zum anderen die Verdauung an.
  • Ein Teelöffel Apfelessig, ein Teelöffel Honig und das Ganze in einem Glas Wasser verrührt ist ein gutes Hausmittel bei Hals- und Rachenentzündungen.
  • Gebratener Apfel mit Honig soll gegen Heiserkeit helfen.
  • Das Essen eines Apfels vor dem Aufstehen soll gegen Morgenübelkeit in der Schwangerschaft helfen.
  • Einen Apfel vor dem Schlafengehen gegessen hilft bei Schlafstörungen.
  • Apfeltee soll bei Nervosität wahre Wunder wirken (Rezept weiter unten).
  • Apfelstücke sollen Babys beim Zahnen unterstützen.

 

Und hier einige Rezepte rund um den Apfel

Rezept für Apfeltee

Wie oben schon beschrieben soll Apfeltee ja bei Nervosität wahre Wunder bewirken. Am Besten ist natürlich ein selbstgemachter Apfeltee aus Bioäpfeln. Die Äpfel gut waschen und in Scheiben schneiden und zwar den ganzen Apfel inklusive Schale und natürlich dem Kerngehäuse. Das ganze nun mit etwa einem Liter kochendem Wasser übergießen und zwei Stunden ziehen lassen. Fertig ist der Apfeltee.

Rezept für Apfelschalentee

Auch der Apfelschalentee wirkt gegen Nervosität und innere Unruhe. Wer Äpfel doch schält, der sollte die Schale nicht wegwerfen, sondern trocknen. Für den Tee dann einfach die getrocknete Schale zerkleinern und ebenfalls mit kochendem Wasser übergießen. Tee zehn Minuten ziehen lassen.

Apfel als Maske

Äpfel wirken nicht nur von Innen auf Gesundheit (und Schönheit), sondern eben auch von Außen in Form einer Maske. Die Apfel-Maske sorgt für eine reine und zarte Haut. Dafür einfach einen geschälten Apfel reiben, das Geriebene mit etwas Honig vermischen und als Maske auftragen. Die Apfelmaske 20 Minuten einwirken lassen und mit klarem Wasser abwaschen.

Apfel-Karotten-Drink Rezept

Wer zwar gerne mehr Äpfel essen würde, sich aber mit dem Kauen und Schlucken schwer tut, sollte es mal mit einem Apfel-Karotten-Drink probieren. Dieser beinhaltet nicht nur die gesunden Inhaltsstoffe des Apfels, sondern eben auch der Karotte, also noch mal sehr viele Vitamin A bzw. Provitamine A.

Für den Apfel-Karotten-Drink braucht man nur folgende Zutaten:

  • 300 Gramm Karotten
  • 300 Gramm Äpfel (etwa zwei Stück)
  • 300 Gramm Naturjoghurt (natürlich ungesüßt)
  • 1 Esslöffel Pistazien (ohne Salz)
  • 300 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 2 Esslöffel Honig

Zubereitung Apfel-Karotten-Drink

Karotten und Äpfel schälen (Schale am besten trocknen für den Apfeschalentee). Äpfel entkernen. Äpfel und Karotten grob würfeln. Mit den Pistazien in einen Mixer geben und das ganze fein pürieren. Wenn sich der Mixer schwer tut, bereits etwas von dem Joghurt dazu geben. Dann das Ganze mit dem Joghurt und dem Mineralwasser auffüllen, mit Zitronensaft und Honig abschmecken.

Schnelles Apfelmus ohne Kochen

Normalerweise werden Äpfel gekocht, um daraus Apfelmus zu machen. Wer Äpfel auch roh mag, kann sich aber die Äpfel auch fein reiben und mit Honig und Zitronensaft abschmecken (bzw. verfeinern). Im Winter darf es natürlich auch gerne etwas Zimt sein.

 

Wachsschicht vom Apfel entfernen

Äpfel haben häufig eine Wachsschicht. Das merkt man daran, dass sich diese unangenehm fettig anfühlen. Die Wachsschicht lässt sich mit einem Microfasertuch entfernen. Ob ein Apfel gewachst ist, muss auch angegeben werden.