Zitronen – Sauer, gesund und ein Vitamin C Lieferant

Zitrone ist Bestandteil vieler Hausmittel. Das reicht von einem einfachen Glas lauwarmen Wasser am Morgen mit möglichst viel frischem Zitronensaft, über den Klassiker Heiße Zitrone in der Erkältungszeit bis hin zu eher aufwändigeren Hausmitteln. Ein Beispiel hierfür ist zum Beispiel die Zitronen-Knoblauch-Kur.

Wann haben Zitronen Saison?

Zitronen gehören zu den Zitrusfrüchten, die auch im Winter zu haben sind. Allerdings kennen auch Zitronen eine Saison, ausgerechnet im Winter, in den Monaten Januar und Februar kommen sie wieder vermehrt frisch auf den Markt. Vorallem sind sie dann auch gut in Bio-Qualität zu haben.

Aber dank Globalisierung und der Möglichkeit alles jederzeit von A nach B zu schicken, gibt es Zitronen eben ganzjährig auch bei uns. Denn irgendwo hat die Zitrusfrucht immer gerade Saison und so gibt es immer reife Früchte.

Zitronen kommen eigentlich aus Asien

Die Zitronen im Supermarkt komme heute, gerade im Winter, aus dem Land, in dem die Zitronenbäume blühen, nämlich aus Spanien. Aber auch Italien schickt uns in der kalten Jahreszeit viele dieser Zitrusfrüchte. Eigentlich kommt die Zitrone aber weder aus Italien noch Spanien, ihre eigentliche Heimat ist Westasien, Vorderindien und China. Von dort verbreitete sich der Zitronenbaum aber schnell auch in anderen warmen Gegenden.

Wie gesund ist die Zitrone?

Zitronen sind dank ihrer Inhaltsstoffe sehr gesund. Dabei ist es noch nicht mal so das Vitamin C alleine, es wäre auch schade, diese Frucht auf ihren Vitamin-C Gehalt zu reduzieren. Fakt ist nämlich, es gibt so einige Obst- und auch Gemüsesorten, die mehr Vitamin C enthalten als die Zitrone. Und die sich dazu noch besser essen und trinken lassen. 200 ml Orangensaft sind eben einfacher weggetrunken als die gleiche Menge Zitronensaft.

In 100 Gramm Zitronenfruchtfleisch stecken aber immer noch bis zu 50 mg Vitamin C. Das deckt die Hälfte unseres Tagesbedarfs. Und Vitamin C ist auch wichtig, wenn es darum geht, Eisen aus unserer Nahrung besser zu verwerten.

Manche Menschen schwören auch darauf, dass Zitronen Schwerverdauliches und Fett leichter bekömmlich machen. Eindeutige wissenschaftliche Belege gibt es für diese Beobachtungen nicht, allerdings kann Säure durchaus dabei helfen, Speisen schneller zu zersetzen. Und wenn einem das Glas Zitronensaft zum Essen gut tut, dann sollte man es eben auch trinken.

Zitronen lagern

Zitronen fühlen sich im Kühlschrank nicht wirklich wohl, das ist einfach zu kalt für die wärmegewohnten Früchte aus dem Süden. Muss man sie, zum Beispiel im warmen Sommer mangels Keller, doch im Kühlschrank aufbewahren, dann ist das Gemüsefach der beste Ort. Allerdings verlieren Zitronen hier einiges von ihren ätherischen Ölen und auch von ihren Duft. Am besten ist es, wenn man sie kühl und trocken lagert, ein entsprechender Keller wäre ideal. Zitronen sollte man aber auch im Keller nicht sich selbst überlassen. Sie sollten regelmäßig durchgesehen werden, denn kleine Verletzungen an der Schale lassen die Frucht schnell schimmeln.

Mehr Zitronensaft auspressen

Ein alter Trick, der auch heute noch wirkt, ist es eine Zitrone vor dem Auspressen einige Male kräftig hin und her zu rollen. Sie lässt sich dann einfacher auspressen und gibt eben auch mehr Saft ab.